Pfadfinder*in werden!

Wenn das nach einer guten Idee für dich klingt, geh nicht weiter. Du lernst beim Hobby Pfadfinden nicht nur verschiedene Fähigkeiten und Selbstbestimmung, sondern es bedeutet vor allem: gemeinsam in einem einzigartigen Rahmen mit Freunden erwachsen zu werden.

Wenn du bei den Pfadfindern eintauchst, wird das Hobby zu mehr als dem. Pfadfinden mit seinen Werten ist eine Lebenseinstellung und jede Zeit die du dort verbringst, wird unvergesslich. Pfadfinder*in wird man nicht im Schlaf oder durch Mutproben, sondern vor allem durch eins: dabei sein! Auf dieser Seite kannst du alles für deinen Start erfahren. > Hier geht es zu den Bildern!<

Online-Anfrage Stammesmitgliedschaft

VCP-Mitgliedsantrag

Ganz wichtig: Pfadfinden ist ein offenes Angebot und bleibt für alle kostenfrei. Beim Eintritt in den Stamm erheben wir einmalig 20€. Weitere Kosten fallen lediglich für die Gruppenkasse (Essen), Veranstaltungen (Lager) an, und für den Mitgliedschaftsbeitrag des VCP ab der Jungpfadfinder*innenstufe.

Biber (4-6 Jahre)

Die Biber-Pfadfinder sind die jüngste Altersgruppe. Mit 4 beginnt das Pfadfinden im Stamm MOBU. Der Fokus in der Biberkolonie liegt noch nicht auf dem pfadfinderischen Können. Es dreht sich viel um das frühzeitige Erfahren der Natur, Förderung von Gemeinschaftssinn, Spiel und Bastelei.

Seit 2020 pionieren wir in dieser Stufe, die in Deutschland noch wenig Verbreitung gefunden hat.

Wölflinge (7-9 Jahre)

In der Kinderstufe kommen Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren zum Spielen, Toben, Singen, Basteln und zu Streifzügen in der Natur zusammen. Die Wölflingsstufe nutzt das Dschungelbuch von Rudyard Kipling als pädagogischen Leitfaden, womit ihr eigene Methoden, Arbeitsformen und Programme vorbehalten bleiben. Die Akelas, die Gruppenleiter können so auch abstrakte Themen kindgerecht behandeln.

Jungpfadfinder*innen (10-13 Jahre)

Die Pfadfinder*innenstufe umfasst die Altersspanne zwischen 10 und 16 Jahren.  Da sich die Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Fähigkeiten in dieser Zeit deutlich verändern, gibt es zwei Phasen:

Jungpfadfinder*innen sind 10 bis 13 Jahre alt und tragen ein Halstuch mit hellgrünem Rand. Der Übergang von der Kinderstufe hin zum*zur Jungpfadfinder*in ist meist auch mit dem Wechsel aus einer größeren Gruppe (Rudel) in die kleine Gruppe (Sippe) verbunden. Diese gibt Geborgenheit, erzieht zur Toleranz und trainiert soziales Verhalten. Als neue Herausforderung locken die Jungpfadfinder*innen nun erste richtige Zeltlager, bei denen sie ihre pfadfinderischen Fertigkeiten unter Beweis stellen können.

Pfadfinder*innen (13-16 Jahre)

Pfadfinder*innen sind zwischen 13 und 16 Jahre alt und tragen ein Halstuch mit dunkelgrünem Rand. Wie andere Menschen in diesem Alter suchen Pfadfinder*innen nach ihren eigenen Wertvorstellungen. Musische, handwerkliche und sportliche Aktivitäten werden immer wichtiger, ebenso wie Abenteuer und Erlebnisse. Oft winkt als neue Herausforderung in der Pfadfinder*innenstufe die erste große Fahrt ins Ausland und die Begegnung mit Pfadfinder*innen aus  anderen Ländern.

Ranger*Rover (Ab 17 Jahren)

Von hier an geht es alleine weiter! R*R schreiten ihren eigenen Weg fort, nachdem sie sich durch die zurückliegenden Stufen hochgearbeitet und viele Fähigkeiten und Erfahrungen gesammelt haben. Ab jetzt können sie Aufgaben im Stamm übernehmen – oder stattdessen eigene Projekte bestreiten. Die Stufe zeichnet sich durch die Abenteuerlust der Mitglieder und viele Fahrten aus. Durch gemeinsame Aktionen bilden R*R über die Stammesgrenzen hinweg Gemeinschaften und intensive Freundschaften. Diese halten nicht selten ein Leben lang!

Ist man mit 16 der Pfadfinder*innenstufe entwachsen, so wird man als Pfadfinderin Ranger, als Pfadfinder Rover genannt. Jugendliche in dieser Stufe sind mit vielen Fragen der Lebensplanung beschäftigt. Dabei stehen Fragen zur eigenen Identität, Politik und Gesellschaft, Religion, Beruf sowie Beziehung und Sexualität im Vordergrund. Eigene Methoden, Arbeitsformen und Programme tragen diesen Bedürfnissen Rechnung. Ranger und Rover gehören im Stamm ihrer Runde an, sind aber zunehmend ungebunden aus moderierten Rahmen. Sie knüpfen Kontakte über die Stammesgrenzen hinweg mit anderen Pfadfinder*innen, nehmen an der Verbandsentwicklung teil und bilden sich konstant fort. Im Stamm MOBU können sie durch Schulungen zu Kornetts für eine Gruppe und mit ihren Kenntnissen direkte Vorbilder für Jüngere werden, oder sie übernehmen ein Stammesamt und bringen Expertise auf einem besonderen Gebiet ein.

Erwachsene

Ende der Pfadfinderarbeit durch Alter? Fehlanzeige! „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“ ist bei uns zuverlässig mehr als nur eine Floskel.

Pfadfinder*in bleibt man ein Leben lang. Auch nach der eigenen Gruppenzeit gibt es im VCP viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Erwachsene übernehmen häufig Gremienarbeit oder unterstützen im Hintergrund. Viele bilden Netzwerke und Freundeskreise. Der Verband ist immer wieder bestrebt die bestehenden Angebotsformen für Erwachsene zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

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Mitgliedschaftsanfrage
Die folgenden Termine sind die Gruppenstundenzeiten in unserem Stamm. An welchen kannst du/dein Kind auch auf lange Sicht teilnehmen?

Aktualisiert 01.02.2022 TB

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